NACHTS: DICHTER

NACHTS: DICHTER

universal grammatikalisch
nähere ich mich dir.
ja: eine Verständigung
für alle. eine Lebändigung
für mich.
o, was weiß ich.

ich sitze nachts den Mond
und wünsche Wünsche wünschend,
um verwunschen einzuschlafen.
zum Tage hin erwache ich und
das ist alles.

und das ist mehr!
und das ist nichts!
und das ist das!
und Das ist deiktisch
und Ich auch.
und alles ist verknüpft
in meinem kleinen Verweisraum-Ich –
und glaubst du nicht
man glaubt dir nicht?
ich glaube nicht
und weiß mich in dem Glauben,
nicht zu glauben, glaube ich.

Kreise werden, ziehen, zeihen:
kreisen, kreisen und wir reisen
unsren Idealen hinterher,
die wir dereinst
abgeschüttelt.
eine ‘-mania’ für jeden hier –
für dich, für mich -, die fünf
Minuten teuren Ruhm
der treuen Sorte;
stets verlässlich stets schon fort.

o, Ort! verlasse ich dich
nicht in jeder Sekunde
und kehre zurück?
zuhause, zuhause,
endlich zuhause.

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