Prinz Ion, Sie sind in einer Patchworkfamilie aufgewachsen. Wie war das für Sie? Welche Lehre haben Sie daraus für Ihr Leben gezogen?

Meine Mutter, wissen Sie,
war in jungen Jahren
die Geliebte eines Herrn,
dessen großen Namen

ich an dieser Stelle wohl
besser werd verschweigen.
Mich, das Kind, das leuchtet ein,
durften sie nicht zeigen.

Guter Pflegschaft wurde ich
daher übergeben,
ihr verdank ich heute vor
allem schlicht mein Leben.

Mit den Jahren fand die Frau,
die ich Mutter nenne,
einen neuen Mann, den ich
heut als Xuthos kenne.

Beide blieben ohne Kind,
bis sie mich aufnahmen.
Wie genau das vor sich ging,
böte Stoff für Dramen.

Letztlich soll hier aber ja
eine Message stehen,
hat der Redakteur gesagt,
daher lasst mich sehen:

Patchwork ist ein alter Hut,
vielfach schon getragen,
wie man ihn am besten flickt,
ist, wonach Sie fragen …

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