thrhema. oder: gott fried dich auf deinem weg!

thrhema. oder: gott fried dich auf deinem weg!

an big benn
vorbei, der frage
des formalen priapismus
nach, hetze/hitze ich mich auf,
was noch zu sagen sei, nein, wäre.

vielleicht stimmt, dass ich aufbegehre.

und sprache, sprache, du chimäre!
der satzbau bleibt primär, eh
du etwas hustest, was bis
heißen sollte, aber ein-
gedampft wurde, um
zu genügen.

pittoresk organisierte erinnerungstravestie in kompakt

pittoresk organisierte erinnerungstravestie in kompakt

dichten? wie kann das rein worttechnisch denn überhaupt funktionieren? ich meine, mal ehrlich. das soll doch augen öffnen, dachte ich? und nicht den blick auf die dinge noch erschweren? sag mir ruhig, dass es diesen und jenen gibt, der das schafft und klar bleibt, ohne dabei dann ein langweiler zu werden. sag mir das ruhig. ob ich dir glaube, bleibt unserem subjektiven zeitalter überlassen. im übrigen überlasse ich dir übrigens das übrige. finde das wort, das in allem klingt. mach mal. oder romantisiere davon und über seine geheimheit. gemeinheit, die unbedarfte jugend so zu verwirren. oder entscheidet die gemeintheit etwa doch über wohl und weh? sorry, so wollte ich das doch gar nicht… und dann von den füßen steigen? komm. mal ehrlich. wahr war wahr für den moment – das kannste ruhig glauben. bei aller drehung, verwehung.

pittoresk organisierte erinnerungstravestie

dichten? wie kann das rein worttechnisch denn überhaupt funktionieren? ich meine, mal ehrlich. das soll doch augen öffnen, dachte ich? und nicht den blick auf die dinge noch erschweren? sag mir ruhig, dass es diesen und jenen gibt, der das schafft und klar bleibt, ohne dabei dann ein langweiler zu werden. sag mir das ruhig. ob ich dir glaube, bleibt unserem subjektiven zeitalter überlassen. im übrigen überlasse ich dir übrigens das übrige. finde das wort, das in allem klingt. mach mal. oder romantisiere davon und über seine geheimheit. gemeinheit, die unbedarfte jugend so zu verwirren. oder entscheidet die gemeintheit etwa doch über wohl und weh? sorry, so wollte ich das doch gar nicht… und dann von den füßen steigen? komm. mal ehrlich. wahr war wahr für den moment – das kannste ruhig glauben. bei aller drehung, verwehung.

dem Dichtmineur ist nichts zu schwör:

dem Dichtmineur ist nichts zu schwör:

du wirst doch wohl nicht?
doch ich werde/
denn Werden ist mein
Hauptgeschäft

fäkal, fiskal/
egal die Lade

ich lege Lunte
an die Dogmen/
die Möglichkeit
unterminiert das All

im Stürzenbrechenberstenkrachen
und in vielen andren Sachen
einfach dumme Reime machen
und über das Dichten lachen
bis es neuen
Schwung gewinnt

/

sinister in der Dämmerung
dämmert mir Verfinsterung
in rosenfingriger Eos

und ich stimme keinen Hymnus an.
(weil ich
das kann)

normative Sprachweltrettung

normative Sprachweltrettung

sei doch bitte
explizit performativ
in deinen Äußerungen!
John und John – der Welt! –
zuliebe.

mit besserer
Verständigung
unserer überzufälligen
Unternotwendigkeit
entgegen!

ich verspreche dir dichtend,
meinen Teil zu tun:
hier und dort
ein Ring
als Schlinge.

zeitmacher

zeitmacher

archiviere meine
gelegenheits
poesieprosapoetik
für den fall, dass.

flüchte vor verpflichtung
durch eine überall
beschriebene welt
des falls, dass.

falls das eines tags
gelesen wird, bitte
lächle, wenn du
nach stunden aufsiehst
und siehst:
es war nur bedingt
anders.