der trick
schlafrieseln im kopf
auf dem alles steht
mit beinen im bauch
ein humpelndes leben
doch solange das blut
zur mitte noch strebt
zeugen wir morgen.
der trick
schlafrieseln im kopf
auf dem alles steht
mit beinen im bauch
ein humpelndes leben
doch solange das blut
zur mitte noch strebt
zeugen wir morgen.
Vom auf dem Kopf gehen.
Nicht müde, nein,
ein Drücken
im Rücken:
das Weiter,
das Weiter.
Ein Purzeln
und Straucheln, ein
Versuch sich zu fassen;
im Kopfstand sich lassend
den schritt vorwärts wagend–
Ein Lufttritt
wird Luftritt,
nimmt mich mit
in Ferne und ich frage:
Warum genau
hast du das
eigentlich
zu unternehmen
gesucht statt
nur hinaus
zu schauen?
stadtsommer
autorauschen am fenster–
dunkel verspricht kühlung–
lärm einer brandung–
und wärmer noch als drinnen–.
etwas beginnen,
drang in die träge hinein
und dann ein Aufraffen,
ein Beginn, ein, ein,
eine Erfrischung
im waschbecken
und mehr
kein schlaf.
auf dem bahnsteig
fünf minuten
auf dem sprung
sprichwörtlich
nicht tatsächlich
was das auch zur sache
tun mag.
ich kann nicht nur
kolloquial, aber
jetzt ist nicht
die zeit für
impressionistische
expresskaskaden
in wortform.
ich muss.
es drängt.
die schrift verwischt
auf dem bahnsteig.
zeitfrei
willkommen zur zuflucht
einer utopie
in der disziplinargesellschaft,
in der zeit sich frei schafft,
nachdem das freizeitproblem
schon beseitigt ist.
willkommen beiseite,
willkommen.
Bestandsaufnahme
mein Steigen
verzedert
entwirkt
doch hehlend,
hehlend!
mich vergessen
lassend
den Rückstau,
mich täuschend,
doch hehlend
und erhabener
wirds nicht.
geborgen
sturzentrückt
zu gleich verzückt
vom Reim, den ich
mir auf die Dinge
mache, sie so erst
schaffe und mich
erinnert fühle.
und das
genügt, um mich
zu morgen.
mir neuen Morgen
von der Welt
zu leihen.