ich schreibe:
hier, ein Werk,
das ich dir
ein wenig genie-
ästhetisiere.
ich transzendiere dir auch alle Gattungen und Genres und normativen Satzngn, wnn s hlftttttt.
ist aber irgendwie doch nur
ein wenig
Disteln-
köpfen.
ich schreibe:
hier, ein Werk,
das ich dir
ein wenig genie-
ästhetisiere.
ich transzendiere dir auch alle Gattungen und Genres und normativen Satzngn, wnn s hlftttttt.
ist aber irgendwie doch nur
ein wenig
Disteln-
köpfen.
?
Bin nur mal schnell so frei auf einen neuen Link da rechts hinzuweisen:
Dort wird “verdichtet. bis zum punkt.”
Und das gefällt mir. (Obwohl ich in den meisten Zusammenhängen ein Freund von Groß- und Kleinschreibung bin.)
Also: Klickenlesenfreuen.
zusprechen
wir wägen das
Unwegsame mit Wörtern
hin und her.
wortlos ist das,
alles los der Worte,
unser Los der Wörter.
ein wenig Orakeln
stützen wir auf das,
was war und damals
wahr war.
wir wahren die Waren
in neuen Verfahren,
die als Partizip schon
ihre eigene Erneuerung
verlangen.
und wer erneuert den,
der – auf seine Weise? –
schon gemenscht hat?
nichts angelegt in der Sprache,
der Ausweg verschlossen ganz offen
oder nur offen verschlossen.
vielleicht ist das Freiheit?
mein Fanal?
alles so banal,
nicht?
mit jedem Ruck
rücke ich näher
ans unverrückbar
ungesehen Unverstehen.
ein paar Neologismen
strample ich der
Neonnacht und der
Schaffenspracht,
die Tage macht,
vielleicht noch ab.
und sehe doch nur
den Wandel der
Zeiten, Gezeiten, Weiten, Breiten, Heiterkeiten,
die mich als letztes System
immer bestimmen.
wir schleiern in Reime
und andere Formen
ein schmerzendes Unvermögen,
das vor jedem Kapital stand.
vielleicht noch als Segen.
das Buffet ist eröffnet
greif dir was
vom Teller mit den
Leckereien
und Schalmeien
und leck mir einen,
der sich mit
Briefmarken auskennt
für den Weg zu Verbindungswegen,
auf denen man auskennt,
was es zu wissen gibt,
um gut durch zu kommen.
und komm mir gut durch zurück!,
hat Mama gesagt,
wusste, was sie meint.
meinte immer, zu wissen.
wusste aber mehr.
äh?
interjektioniere doch woanders,
denn ich kann das
und noch mehr.
alleswasichwill.
ja.
jahr nicht
die ganze Zeit.
ist eh nicht zeitig
genug
und zu zeitig
und immer alles zeitlich,
bis du dann den Mund aufmachst.
und mach kein Fass auf,
nur weil du ein paar
Nägel ins Holz gehämmert hast.
auf den Kopf
und so.
pflanz lieber nen Wald,
du Sünder,
dein Sprachschrat.
alles mit allem konnektiert
alles nichts geworden.
nichts also alles.
weiter mit allem im nichts.
jedenfalls
immerhin
nennend und anders
einen zusammenhang
hergestellt, aber dabei
hörer und sprecher
vereint:
die origo partizipial
umgangen,
Relationen propositional
realisiert.
prozedural operativ statt deiktisch,
gemeinsame Konstellation
für Handlungsanschluss
geschildert.
so gemeinsam weiter könnend–
übrigens als elipsen zu kurz gegriffen.
okay.
in einer, nein,
meiner
gedämpft-neonen sicht
auf die dinge
sage ich schlicht,
okay.
ich habe schuhe
und ich weiß,
wie man geht.
ich nehm einen
schirm mit, wenn das
wetter so steht.
hinter mir bleiben
die jahrhunderte
ein lächeln
und ich.
ja, nicht?
so widersprich
doch mal einer
und verfange sich
nicht
in sprache
und zeit.
denn ich bin
bereit für
eine
leise
verbeu-
gung.