Theorie der politischen Weltgeschichte nach dem Ende der Bibliotheksöffnungszeiten

Theorie der politischen Weltgeschichte nach dem Ende der Bibliotheksöffnungszeiten

an der Hauswand grenzt
das Licht an Schatten,
will sich jene klare
Grenze schaffen,

die die Distinktion
erlaubt. und wehte
da kein Wind und keine
Fahne drehte

sich in diesem, wäre
dem Betrachter
Klarheit wohl gegeben.
doch so wacht er

über einen wilden
Wandel, wissen
wollend, worum es sich
handelt; messen

wollend, was sich ändert,
wenn die Zeit verstreicht,
Sonne Mond und Sternen weicht,
für manches keine sprache reicht –

zwanghafte Praxis

zwanghafte Praxis

mein Kopf, er ist so leer
von all der Theorie:
ich finde ihn nicht mehr,
den Wert im Wort,
dem einzelnen.

mein Kopf, er ist so schwer
mit all der Theorie:
ich weiß nicht was, nicht wer
in all dem Wort von Wert
im Sinnzusammenhang.

tja.
tja.
„mitgefangen“
sagt man wohl.