modalmoral [inkl. Audio]

modalmoral

die produktpalette
erweitert – irgendwann im
lauf der zeiten –
und eine realtität
geschaffen aus
sollen
und wollen.

mit weh dem kind
gegenüber, bitte ich
um kategorischen
imperativ oder
ähnlich süßes
als inhalt der folie,
in die man heute
ja alles schweißt,
was irgendwie
frisch bleiben
muss –
wenn ich mit meiner
unerklärten vernunft
einmal normativ
mein ‘ich möchte’
verdringlichen
darf.

pittoresk organisierte erinnerungstravestie in kompakt

pittoresk organisierte erinnerungstravestie in kompakt

dichten? wie kann das rein worttechnisch denn überhaupt funktionieren? ich meine, mal ehrlich. das soll doch augen öffnen, dachte ich? und nicht den blick auf die dinge noch erschweren? sag mir ruhig, dass es diesen und jenen gibt, der das schafft und klar bleibt, ohne dabei dann ein langweiler zu werden. sag mir das ruhig. ob ich dir glaube, bleibt unserem subjektiven zeitalter überlassen. im übrigen überlasse ich dir übrigens das übrige. finde das wort, das in allem klingt. mach mal. oder romantisiere davon und über seine geheimheit. gemeinheit, die unbedarfte jugend so zu verwirren. oder entscheidet die gemeintheit etwa doch über wohl und weh? sorry, so wollte ich das doch gar nicht… und dann von den füßen steigen? komm. mal ehrlich. wahr war wahr für den moment – das kannste ruhig glauben. bei aller drehung, verwehung.

pittoresk organisierte erinnerungstravestie

dichten? wie kann das rein worttechnisch denn überhaupt funktionieren? ich meine, mal ehrlich. das soll doch augen öffnen, dachte ich? und nicht den blick auf die dinge noch erschweren? sag mir ruhig, dass es diesen und jenen gibt, der das schafft und klar bleibt, ohne dabei dann ein langweiler zu werden. sag mir das ruhig. ob ich dir glaube, bleibt unserem subjektiven zeitalter überlassen. im übrigen überlasse ich dir übrigens das übrige. finde das wort, das in allem klingt. mach mal. oder romantisiere davon und über seine geheimheit. gemeinheit, die unbedarfte jugend so zu verwirren. oder entscheidet die gemeintheit etwa doch über wohl und weh? sorry, so wollte ich das doch gar nicht… und dann von den füßen steigen? komm. mal ehrlich. wahr war wahr für den moment – das kannste ruhig glauben. bei aller drehung, verwehung.

dem Dichtmineur ist nichts zu schwör:

dem Dichtmineur ist nichts zu schwör:

du wirst doch wohl nicht?
doch ich werde/
denn Werden ist mein
Hauptgeschäft

fäkal, fiskal/
egal die Lade

ich lege Lunte
an die Dogmen/
die Möglichkeit
unterminiert das All

im Stürzenbrechenberstenkrachen
und in vielen andren Sachen
einfach dumme Reime machen
und über das Dichten lachen
bis es neuen
Schwung gewinnt

/

sinister in der Dämmerung
dämmert mir Verfinsterung
in rosenfingriger Eos

und ich stimme keinen Hymnus an.
(weil ich
das kann)

Empfindsame Stunden in der städtischen Winterwelt am Fuße eines imaginierten offenen Fensters, in dem zu später Stunde noch das Licht für einen Einfall brennt. Flackernd. Von Kerzen.

Empfindsame Stunden in der städtischen Winterwelt am Fuße eines imaginierten offenen Fensters, in dem zu später Stunde noch das Licht für einen Einfall brennt. Flackernd. Von Kerzen.

Und als ich in die Kälte trat
berührte mich die Nacht.
Berührte mich die Nacht der Stadt,
das Leuchten ihrer Pracht.

Ein Lächeln in mich selbst hinein,
ein Tasten nach der Welt.
Ob Mondmann oder Mensch: benenn
mich, da mich sonst nichts hält!

So lässt mein Echo sich vernehmen
tief in meinem Kragen.
Du bist schön, bist gut, bist da –
manchmal lässt’s sich sagen.

Inquisitionskommando B

Inquisitionskommando B

inquirieren wir
doch mal die Lage
und verbringen
manche Tage
mit der ach so
bangen Frage,
wohin das alles führt.

irritiert euch nicht
die bange Lage?
dann verbringt doch
mal die Tage
grübelnd über
mancher Frage,
die das Land berührt.

dreht doch mal die Steine,
macht den Faulen Beine!
ein jeder seines Glückes Schmied!
drum bildungsnah in Reih’ und Glied
versammelt jetzt die Jugend,
die mit der richt’gen Tugend
zum Glücke wird von uns geführet,
was dem Erzieher wohl gebühret!