zur Welt
nichts hält?
zur Welt
kann man sich
trotzdem wenden.
lasst euch nicht
durch Glänzen blenden,
egal, ob es gefällt:
nichts hält und
darum eben doch:
zur Welt!
zur Welt
nichts hält?
zur Welt
kann man sich
trotzdem wenden.
lasst euch nicht
durch Glänzen blenden,
egal, ob es gefällt:
nichts hält und
darum eben doch:
zur Welt!
modalmoral
die produktpalette
erweitert – irgendwann im
lauf der zeiten –
und eine realtität
geschaffen aus
sollen
und wollen.
mit weh dem kind
gegenüber, bitte ich
um kategorischen
imperativ oder
ähnlich süßes
als inhalt der folie,
in die man heute
ja alles schweißt,
was irgendwie
frisch bleiben
muss –
wenn ich mit meiner
unerklärten vernunft
einmal normativ
mein ‘ich möchte’
verdringlichen
darf.
thrhema. oder: gott fried dich auf deinem weg!
an big benn
vorbei, der frage
des formalen priapismus
nach, hetze/hitze ich mich auf,
was noch zu sagen sei, nein, wäre.
vielleicht stimmt, dass ich aufbegehre.
und sprache, sprache, du chimäre!
der satzbau bleibt primär, eh
du etwas hustest, was bis
heißen sollte, aber ein-
gedampft wurde, um
zu genügen.
dabei
alles dabei?
dabeisein ist alles
und so.
dabei: alles?
ein wenig
viel zu
viel.
lieber also
nicht dabei?
und nur da?
oder bei?
und dann der Frieden, nichts entscheiden zu müssen?
pittoresk organisierte erinnerungstravestie in kompakt
dichten? wie kann das rein worttechnisch denn überhaupt funktionieren? ich meine, mal ehrlich. das soll doch augen öffnen, dachte ich? und nicht den blick auf die dinge noch erschweren? sag mir ruhig, dass es diesen und jenen gibt, der das schafft und klar bleibt, ohne dabei dann ein langweiler zu werden. sag mir das ruhig. ob ich dir glaube, bleibt unserem subjektiven zeitalter überlassen. im übrigen überlasse ich dir übrigens das übrige. finde das wort, das in allem klingt. mach mal. oder romantisiere davon und über seine geheimheit. gemeinheit, die unbedarfte jugend so zu verwirren. oder entscheidet die gemeintheit etwa doch über wohl und weh? sorry, so wollte ich das doch gar nicht… und dann von den füßen steigen? komm. mal ehrlich. wahr war wahr für den moment – das kannste ruhig glauben. bei aller drehung, verwehung.
pittoresk organisierte erinnerungstravestie
dichten? wie kann das rein worttechnisch denn überhaupt funktionieren? ich meine, mal ehrlich. das soll doch augen öffnen, dachte ich? und nicht den blick auf die dinge noch erschweren? sag mir ruhig, dass es diesen und jenen gibt, der das schafft und klar bleibt, ohne dabei dann ein langweiler zu werden. sag mir das ruhig. ob ich dir glaube, bleibt unserem subjektiven zeitalter überlassen. im übrigen überlasse ich dir übrigens das übrige. finde das wort, das in allem klingt. mach mal. oder romantisiere davon und über seine geheimheit. gemeinheit, die unbedarfte jugend so zu verwirren. oder entscheidet die gemeintheit etwa doch über wohl und weh? sorry, so wollte ich das doch gar nicht… und dann von den füßen steigen? komm. mal ehrlich. wahr war wahr für den moment – das kannste ruhig glauben. bei aller drehung, verwehung.
dem Dichtmineur ist nichts zu schwör:
du wirst doch wohl nicht?
doch ich werde/
denn Werden ist mein
Hauptgeschäft
fäkal, fiskal/
egal die Lade
ich lege Lunte
an die Dogmen/
die Möglichkeit
unterminiert das All
im Stürzenbrechenberstenkrachen
und in vielen andren Sachen
einfach dumme Reime machen
und über das Dichten lachen
bis es neuen
Schwung gewinnt
/
sinister in der Dämmerung
dämmert mir Verfinsterung
in rosenfingriger Eos
und ich stimme keinen Hymnus an.
(weil ich
das kann)
Empfindsame Stunden in der städtischen Winterwelt am Fuße eines imaginierten offenen Fensters, in dem zu später Stunde noch das Licht für einen Einfall brennt. Flackernd. Von Kerzen.
Und als ich in die Kälte trat
berührte mich die Nacht.
Berührte mich die Nacht der Stadt,
das Leuchten ihrer Pracht.
Ein Lächeln in mich selbst hinein,
ein Tasten nach der Welt.
Ob Mondmann oder Mensch: benenn
mich, da mich sonst nichts hält!
So lässt mein Echo sich vernehmen
tief in meinem Kragen.
Du bist schön, bist gut, bist da –
manchmal lässt’s sich sagen.